BATO - Die Ausbildung des Bundesverbandes für orientalischen Tanz

Alle Themen einzeln buchbar




Ab Januar 2017 startet die BATO-Ausbildung im Hayal. 
Die Ausbildung des Bundesverbandes für orientalischen Tanz e.V. ist besonders unter den Ausbildungen:
Erstens ist sie umfassend und umfangreich: Der LehrerInnen-Ausbildung ist eine TänzerInnen-Ausbildung vorgeschaltet - denn bevor man unterrichten lernt, sollte man auch selbst tanzen können. Insgesamt dauern beide Ausbildungen - wenn man sie am Stück besucht - etwa vier Jahre.  
Zweitens setzt sie aufgrund der Themen-Vielfalt auf verschiedene Dozenten, damit jedes Thema kompetent vermittelt werden kann. 
Drittens sind die Seminare einzeln buchbar: Wer nur ein Thema mitmachen möchte, kann dies tun. Wer die Ausbildung über einen längeren Zeitraum strecken möchte, kann dies (dann in verschiedenen Städten) auch tun. 
 
Wer in verschiedene Folklore-Stile des orientalischen Tanzes einmal vertieft eintauchen möchte, wer sich eingehend mit Rhythmus und Instrumenten der orientalischen Musik befassen möchte, wer lernen möchte, wie eine Routine aufgebaut wird - hier findet ihr das richtige Seminar. 

ANMELDUNG DIREKT ÜBER DIE BATO-SEITE DES BUNDESVERBANDES:


Dort findet ihr auch die genauen Uhrzeiten der Seminare sowie die Preise (Achtung: Es gibt einen Frühbucherrabatt, also entscheidet Euch schnell :-) )


DIE SEMINARE

24./25.06.2017
Choreografielehre und Improvosation (10 Std.) 
mit Moona

Wie gestalte ich eine Solo-, Duo-, oder Gruppenchoreographie interessant und abwechslungsreich? Was muss ich dabei beachten? Wie schreibe ich eine Choreographie übersichtlich und gut nachvollziehbar auf? Woher erhalte ich Ideen zur Gestaltung des Tanzes?

In diesem Seminar erarbeiten wir in Theorie und vor allem viel Praxis die umfassenden Grundlagen einer guten Choreographie, wie z.B. Dynamik, Raumeinteilung und Bodenmuster, Stilmittel, Wirkung auf die Zuschauer, etc.. Zudem befassen wir uns mit dem Urheberrecht, Ideenentwicklung und Choreographieaufschriften, sowie der Musikanalyse.

Durch viele praktische Übungen und Tanzeinheiten, unterstützt vom Theorieteil, entwickeln wir schließlich eine eigene Choreographie.

Das Thema Improvisation wird definiert und es fließen immer wieder Übungen mit ein, die die eigene Kreativität beim Improvisieren fördern und auch beim Unterrichten eingesetzt werden können.

09./10.09.2017
Körperwahrnehmung und Bühnenpräsenz (10 Std.)
mit Christel Harsch


In praktischen Übungen wird die Basis der Körperwahrnehmung erarbeitet. Sensibilisierungs- und Wachsamkeitstraining verschaffen Zugang zu inneren Bildern, die in authentische Bewegungen und eigenen Ausdruck umgesetzt werden können. Prinzipien der Bewegung im Raum und auf der Bühne, Grundsätze der Bühnenpräsenz, Einsatz von Mimik und die Selbstdarstellung sind weitere Themenschwerpunkte.

11./12.11.2017
Aufbau einer klassischen Tanzroutine (10 Std.) 
mit Afritha

Hier werden alte und neue Bühnentanzstile des ägyptischen Raks Sharki mit fließenden weichen oder dramatischen Übergängen praktiziert und studiert. Historisch-kulturelle Hintergründe der Musik sowie stilistische Todsünden werden beleuchtet und praktische Tipps für den Auftritt gegeben.

20./21.01.2018
Ägyptische Tänze II (10 Std.) 
mit Abeer

Ghawazi ist die ursprüngliche Bezeichnung für Zigeuner. Vor ca. 150 Jahren wurden die meisten professionellen Tänzerinnen Ägyptens als „Ghazeia“ bezeichnet; heute sind damit die Tänzerinnen auf dem Land gemeint, die in traditioneller Art tanzen. Hauptarbeit ist starke Beckenarbeit.

Sawahel, auch bekannt als Bambuti-, Ismailia, Eskandrani- oder Fischertänze, sind Abbildungen des Lebens in den Küstengebieten Ägyptens. Hauptarbeit ist flotte/geschickte Beinarbeit.

Fellahi sind Bauerntänze aus dem Nildelta und Südägypten. Fröhliche Tänze mit viel Inhalt über das Bauernleben und deren Tätigkeiten.

Melaya Leff, der Frauentanz mit der Melaya, ist sowohl in Alexandria als auch in Kairo beheimatet. Die Stile sind allerdings unterschiedlich. Flotter Tanz mit Schwerpunkt auf dem Umgang mit der Melaya.

Bitte mitbringen: Tanzbekleidung, feste Schuhe für Sawahel, aber auch Tanzschuhe, weiter Rock, Melaya und Schreibblock.

17./18.02.2018
Trainingsaufbau für TänzerInnen und Raks Sharki I (10 Std.) 
mit Nadine Bernhard

Um die isolierten Bewegungen eines/einer TänzerIn faszinierend und leicht rüber zu bringen, sind eine gute Haltung, grazile Arme und Füße, Platzierung und Eleganz unumgänglich. In diesem Workshop werden die für den Orientalischen Tanz relevanten klassischen Tanzgrundlagen gelehrt, von axialen Plies und Arabesquen über Drehungen wie Pirouetten bis hin zur Anwendung der Raumachsen in Choreographien.

17./18.03.2018
Baladi (10 Std.) mit Abeer


Baladi (Tet/Awadi): Baladi ist der Tanz der einfachen Frauen Ägyptens. Mit Elementen, Schrittfolgen und Techniken auch im neuen Stil ist er ein Bekenntnis zur Weiblichkeit. Er weist musikalisch auf Rhythmen und Lieder der Volksmusik hin, entstand aber in Kairo, als Leute vom Land Anfang des 20. Jh. in die Stadt abwanderten. Ein wesentliches Merkmal des Baladi in Tanz und Musik ist die Improvisation.

Bitte mitbringen: Tanzbekleidung, Tanzschuhe.

05./06.05.2018
Trainigsaufbau für TänzerInnen und Raks Sharki II (10 Std.) 
mit Nadine Bernhard

Um die isolierten Bewegungen eines/einer TänzerIn faszinierend und leicht rüber zu bringen, sind eine gute Haltung, grazile Arme und Füße, Platzierung und Eleganz unumgänglich. In diesem Workshop werden die für den Orientalischen Tanz relevanten klassischen Tanzgrundlagen gelehrt, von axialen Plies und Arabesquen über Drehungen wie Pirouetten bis hin zur Anwendung der Raumachsen in Choreographien.